Champagner – Exklusiver Hochgenuss

Kein Getränk gilt so sehr als Symbol für Luxus, wie der Champagner. Zu Silvester sowie zu großen festlichen Anlässen ist das Bewirten mit diesem edlen Schaumwein nachgerade ein Muss. Doch was ist eigentlich das Besondere an dem Tropfen?

Champagner

Der erste Wein wurde in der Champagne von den Römern angebaut. Abgeleitet vom lateinischen Wort „campania“, was übersetzt, „Wiese“ heißt, hatte dieser damalige Wein jedoch keinen so guten Ruf wie heutzutage, denn viele Menschen der damaligen Zeit stellten sich unter einer Wiese karges und unfruchtbares Land vor. Ebenso war der Champagner früherer Epochen still. Erst im 17. Jahrhundert wurde der Wein ein zweites Mal gegoren, so dass er dann perlte. Auch war der Umgang mit diesem Schaumwein sehr gefährlich, da die abgefüllten Flaschen unter extrem hohem Druck standen, so dass sie nicht selten explodierten und die herausschießenden Korken sich zu beängstigenden Geschossen entwickelten. Der Benediktinermönch Dom Pérignon hatte jedoch die innovative Idee, die Korken am Flaschenhals mit Kordeln zu sichern und damit diese Gefahr zu beseitigen.

Im Jahre 1908 wurde ein Gesetz erlassen, das besagte, dass ausschließlich der Schaumwein aus einem bestimmten Gebiet der Champagne auch mit „Champagner“ bezeichnet werden darf. Und 1927 wurde genau festgelegt, wo die Grenze verlief. Noch bis zu Beginn der 1990er Jahre war der Begriff „méthode champenoise“ auf dem Etikett eines Sektes mit Flaschengärung nicht verboten. Doch dann wurden auch jegliche Benennungen, dessen Begriffe nur an Champagner erinnern, untersagt.

Die Region, die einstmals keinen guten Ruf hatte, erwies sich als für die Herstellung dieses Edel-Getränks besonders geeignet. Heutzutage unterliegt die Produktion besonders strengen Regeln. So müssen die Trauben für den Basiswein ausschließlich von Hand geerntet werden und aus dieser Region stammen. Um die Unverwechselbarkeit des Geschmacks zu garantieren, dürfen mit den roten Müllerrebe-Sorten, dem Blauburgunder sowie den weißen Chardonnay- Trauben, nur drei Traubensorten angebaut werden. Auch ist die Mengenproduktion der einzelnen Weingüter limitiert. Champagner wird, im Gegensatz zum preisgünstigeren Sekt, am Ende der Gärung alleinig von Hand gerüttelt, und er ist mindestens 15 Monate zu lagern. Anders als beim Wein, spielt der Jahrgang lediglich eine untergeordnete Rolle.

„Moet & Chandon“, „Duval-Leroy“, „Veuve Cliquot“ sowie der nach dem schon erwähnten Mönch genannte „Dom Pérignon“, sind die bekanntesten Champagner- Marken. In Deutschland werden übrigens einige Sektsorten genauso hergestellt wie das Luxus-Getränk, sie dürfen sich nur nicht so nennen.

Wohlschmeckende Alternativen

So gibt es diverse Schaumweine mit der Bezeichnung „Crémant“, „Cava“, „Krimsekt“ oder auch „Spumante“, wobei jedes Herkunftsland seinen eigenen Namen hat. Neben diversen geschmacklichen Unterschieden, gibt es jedoch ein paar Herstellungsprozesse, die alle Schaumweine, also auch der Champagner, durchlaufen: Der Saft ausgewählter Trauben wird zu Wein vergoren. Danach wird Hefe und Zucker zugesetzt, um einen zweiten Gärungsprozess einzuleiten, bei dem sich im Wein Kohlensäure entwickelt. Er wird jetzt auf Hefe gelagert, so dass sich die Geschmacksstoffe der Hefe auf den Wein übertragen können. Nach abgeschlossenem Prozess wird die Hefe wieder entfernt. Der fertige Schaumwein erhält nun vor der Flaschenbefüllung noch die so genannte „Dosage“ also den endgültigen Restzuckergehalt.

Auch wenn es in der heutigen Zeit ausgezeichnete Alternativen für Champagner zu kaufen gibt, ist und bleibt der Genuss eines Glases echten Champagner doch stets eine einzigartige, prickelnde Köstlichkeit!

Champagner-Genuss in den carathotels

Wissen Sie, was das Beste am Champagner ist? Ab jetzt kann jeder dieses exklusive Stück Luxus in den carathotels probieren. Ein Glas Moët & Chandon Impérial servieren wir Ihnen für 9,50 €. Auf Reisen sollte man sich ja hin und wieder auch etwas Besonderes gönnen!